e-training fördert Compliance von Asthmapatienten

erstellt am: 15.03.2012
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Bei der Anwendung moderner Inhaler für Asthmapatienten gibt es viele Fehlerquellen:  Vorheriges Schütteln des Inhalers, richtiges Ansaugen des Wirkstoffes und das Auslösen des Inhalers zum richtigen Zeitpunkt. Das alles will gelernt sein. Und dabei hilft ein neues Trainingsgerät, der T-haler. Er simuliert die Anwendung, zeigt dem Patienten direkt graphisch an, was er in den drei Phasen der Anwendung verbessern kann, um die Effektivität der Therapie zu steigern. Über ein Spiel erhält der Anwender ein Feedback, wie gut er sich durch das Training bereits steigern konnte. Der Patient wird  so motiviert zum Üben bis seine Ergebnisse – angezeigt als Spielescore – optimal sind.

Das Gerät trägt den Namen T-Haler – von Trainings-Haler und kann nach Angaben des Herstellers, Cambridge Consultants, die Compliance von Asthmapatienten mehr als verdoppeln.

Mehr als 5.000 Asthmaanfälle in den USA müssen täglich als Notfall behandelt werden. Studien zeigen, dass 75 Prozent der Asthmapatienten ihre Inhaler nicht richtig anwenden. Ein e-training, das hier ansetzt und die richtige Anwendung fördert, könnte für viele Asthampatienten eine wertvolle Hilfe sein.

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Asthma-Tracking mit Inhaler-Aufsatz

erstellt am: 08.03.2012
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Einfach und überall Echtzeitdaten über die Atemfunktion von Asthmapatienten gewinnen und auf das Smartphone des behandelnden Arztes übertragen, das ist das Konzept, mit dem die beiden Kooperationspartner Asthmapolis und Dignity Health das Asthmamanagement zukünftig verbessern wollen. Das bringt Vorteile für den Patienten -  mehr Lebensqualtiät durch bessere Verlaufskontrolle und Therapie – und Vorteile für das Gesundheitssystem – Kosteneinsparung durch rechtzeitige Intervention eines erfahrenden Asthmaarztes.
Das Prinzip ist einfach. Ein Aufsatz mit einem Sensor erfasst die Messdaten. Er kann vom Patienten einfach auf jeden Inhaler aufgesteckt werden, ist leicht und batteriebetrieben. Über ein zusätzliches GPS System lässt sich auch ermitteln, in welcher Umgebung es beim Patienten zu einer Verschlechtung kommt. Die Idee ist, damit einfacher und besser als bisher Umweltgifte zu identifizieren, die die Gesundheit belasten.

Durch die Behandlung von Asthmakranken entstehen in den USA jährlich Kosten von 56 Mrd. US Dollar. Durch eine bessere Therapiekontrolle, ein rechtzeitiges Einschreiten bei Krankheitsverschlechterungen könnten pro Patient jährlich 3.000 bis 4.000 Dollar Behandlungskosten eingespart werden.

Zunächst will Dignity Health Asthmapatienten in Gebiet von Sacramento mit dem System ausrüsten.

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Status Quo m-health weltweit: Neue Studie

erstellt am: 07.03.2012
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Boston Consulting Group und das in Finnland ansässige Unternehmen Telenor geben in einer neuen Studie einen Überblick über den derzeitigen Stand des m-health-Marktes weltweit.

In den 12 untersuchten Ländern wurden insgesamt 500 m-health Projekte identifiziert. Einige Ergebnisse lassen erkennen, warum dieser Markt zukünftig immer interessanter werden wird:

  • es werden Kosteneinsparungen in der Altenpflege prognostiziert von bis zu 25 Prozent durch m-health Anwendungen
  • Schwangerschaftssterblichkeit von Mutter und ungeborenem Kinde lässt sich  durch m-health um bis zu 30 Prozent verringern
  • mehr als doppelt so viele Patienten pro Arzt können in entlegenen Gebieten medizinisch versorgt werden
  • die Compliance (adherence) in der Tuberkulose-Therapie lässt sich dank m-health um 30 bis 70 Prozent erhöhen
  • Geschätzt 30 Prozent aller Smartphone-User werden bis 2015 Gesundheits-apps nutzen
  • Kosten von Datenspeicherung und Dokumentation werden durch m-Health um bis zu 25 Prozent reduziert

Durch Etablierung einheitlicher Standards, die den Datentransfer erleichtern, und durch den weitere Ausbau mobiler Services werden die Rahmenbedigungen geschaffen, um die Vorteile von m-health auf breiter Basis zu realsieren, d. h. Nutzen zu schaffen in der Gesundheitsversorgung möglichst vieler Menschen.

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Schüler in Bewegung bringen mit mHealth

erstellt am: 07.03.2012
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An Bostoner Schulen sind 43 Prozent der Kinder übergewichtig. Ein neues mobiles Healthtool “Partner Step it Up” soll Spiefreude und Spaß am Wettbewerb nutzen, um durch mehr Bewegung, Übergewicht vorzubeugen bzw. überflüssigen Pfunden zu Leibe zu rücken.
Dazu wird an den Schuhen der Schüler ein kleiner mobiler Bewegungsmesser angebracht, die aufgezeichneten Daten werden berührungslos von den Sensoren an Terminals übertragen, die an mehreren Stellen auf dem Schulgelände aufgestellt sind. In Team beteiligen sich die Schüler an einem Wettbewerb. Wer als erstes Team die Strecke von Boston bis Orlando zurückgelegt hat, gewinnt. Lehrer und Schüler können prüfen, wo ihr Team steht und welchen Beitrag jeder einzelne zum Gruppenergebnis geleistet hat.
Partners Healthcare und die Bostoner Schulen betreten mit diesem Projekt Neuland. Es soll im April mit ingsamt 350 Schülern an 6 Schulen starten. Das Projekt wird zeigen, ob es mit Hilfe mobiler Fitness- und Health-Anwendungen zukünftig besser gelingen kann, Kinder und Jugendliche mit primärpräventiven Ansätze zu erreichen und damit Gesundheitsvorsorge nachhaltig und zielgruppenspezifisch zu fördern.

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Können Schmerzpatienten bald von ehealth profitieren?

erstellt am: 15.02.2012
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Bisher wurde die Anwendung bei Menschen eingesetzt, um deren Rückfallrisiko nach Entlassung aus einer Entwöhungsklinik zu reduzieren. Ausgestattet mit einem Armband, das Hautwiderstand, Bewegung, Hauttemperatur und Pulsrate misst, sollen gefährdete Menschen rechtzeitig gewarnt werden, wenn ihr Stresslevel steigt und damit die Gefahr eines Rückfalles.

Die Entwickler, ein Forscherteam der University of Massachusetts Medical School, sehen zukünftig auch eine Anwendung des Gerätes für die optimierte Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Schmerz ist Stress – und kann somit indirekt gemessen werden. Profile, die zeigen, wann der Schmerz auftritt, wie er vom Patienten empfunden wird, welche Aktivitäten er dabei ausübt, helfen betreuenden Schmerzspezialisten dabei, den Patienten einzustellen, d. h. die richtige Dosis der richtigen Medikamente zu finden, Schmerzintensität und Aktivität des Patienten in ein optimales Gleichgewicht zu bringen.

Wie funktioniert das Gerät in der Rückfallprophylaxe?
Der Sensor im Armband überträgt die Daten berührungslos an ein Smartphone, das sie mit einer  App auswertet. Der Nutzer wird beim Erreichen eines kritischen Stresslevels aufgefordert, festzuhalten, was zur Stresssituation geführt hat, wie er seinen Zustand selbst einschätzt, ob er Verlangen nach dem Suchtmittel hat, was er gerade tut und denkt. Die Daten sollen helfen, das individuelle Gefährdungspotential zu ermitteln und abgestimmt darauf persönliche Interventionsstrategien zu entwickeln.

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Weniger Sportverletzungen, nicht nur beim SuperBowl..

erstellt am: 15.02.2012
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Über 111 Miollionen US Bürger haben das größte Sportereignis in den USA mitverfolgt. Eine kleine Sensation am Rande könnte zum Meilenstein in der Geschichte der e-health-Anwendungen werden. Erstmals wurde ein Spieler der New England Patriots, Green-Ellis, mit einem Sensor an seinem Kinnriemen ausgestattet, der Stärke (G-Kräfte) und  Dauer der Krafteinwirkung misst und aufleuchtet, wenn die Erschütterungen so groß werden, dass die Gefahr eines Bruches oder einer schweren Verletzung gegeben ist.

Nicht nur am Helm des Footballspielers, sondern am Schienbeinschoner des Fußballers oder im Helm des Boxers: es gibt Einsatzmöglichkeiten für einen solchen Sender, um das Verletzungsrisiko beim Sport zu senken, Langzeitschäden zu vermeiden und Behandlungskosten zu reduzieren.

In den USA werden jährlich 1.6 bis 3.8 Millionen Sportunfällen gemeldet, bei den Männer sind es am häufigsten Unfälle beim Football, bei den Frauen dominieren die Unfälle beim Soccer.

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Über 80 Prozent der US-Ärzte sind Smartphone-Nutzer

erstellt am: 15.02.2012
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Und nicht nur die Ärzte schätzen die mobilen Helfer. Ende letzten Jahres nutzten 62 Prozent der 25 bis 34 Jährigen US-Bürger, 53 Prozent der 35-44 Jährigen ein Smartphone. Die Wachstumsraten waren in der Altergruppe der 55 bis 64 Jährigen am höchsten, innerhalb von einem Jahr hat sich der Prozentsatz der Nutzer in dieser Altersklasse von 17 auf 30 Prozent fast verdoppelt.

Smartphones sind nur was für Junge – Fehlanzeige!
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Bessere Patientenversorgung mit Asthma-App

erstellt am: 24.01.2012
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MyAsthma App, ein Service des Pharmaunternehmens GSK, bietet Betroffenen in England die Möglichkeit, ihre Asthmaeinstellung mit einem kurzen 30 Sekunden-Test mobil zu überprüfen und auf dieser Grundlage ihr Krankheitsmanagment gegebenenfalls zu optimieren.

Die Anwender erhalten über die App außerdem Informationen zu Luftverschmutzung und Pollenbelastung sowie Wetterinformationen. Mit der App lassen sich Symptome und ACT-Scores (Ergebnis des Asthma Control Tests) des Betroffenen aufzeichnen und bei Bedarf einfach mit den behandelnden Ärzten austauschen.
Basiernd auf den Umgebungsinformationen und den individuellen Messdaten des Patienten werden Sprachnachrichten oder Warnungen angezeigt, die dem Betroffenen helfen sollen, schneller auf äußere Einflüsse oder eine Verschlechterung der Symptome zu reagieren. Die App unterstützt Asthmapatienten dabei, ihre Krankheit besser zu verstehen, Medikamente richtig einzunehmen und durch einen entsprechenden Lebenssstil die Krankheit positiv zu kontrollieren. Wer das im Kindesalter bereits lernt, wird auch als Erwachsener durch eigenverantwortliches Handeln und regelmäßige Selbstkontrolle besser mit seiner Krankheit leben können. Das verbessert langfristig die Lebensqualität und hilft, Behandlungskosten einzusparen.

Nach Angaben des Unternehmens GSK sind die Hälfte der 5,4 Millionen betroffenen Asthmapatienten in England nicht optimal eingestellt, 1.1 Millionen davon sind Kinder.

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Zahl der Nutzer für mobile Gesundheitsinformationen mehr als verdoppelt

erstellt am: 24.01.2012
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In den USA hat sich die Zahl der Menschen, die mobil Gesundheitsinformationen abrufen, innerhalb von einem Jahr mehr als verdoppelt auf 16.9 Millionen Nutzer im Zeitraum von September bis November 2011.  60 Prozent der Nutzer mobiler Gesundheitsinformationen waren jünger als 35 Jahre alt, so das Marktforschungsunternehmen comScore. Mehr.

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Adherence verbessern mit dem Sensor in der Tablette

erstellt am: 24.01.2012
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Tabletten schon genommen? Der Sensor sagt – Ja! Wie soll das funktionieren?
Eine neues System bestehend aus einem Sensor, der auf die Haut des Patienten geklebt wird, einer für den Patienten individuell vorkonfektionierten Tablettenbox und einer App macht es möglich.
Erhält ein Patient z. B. morgens 5 Tabletten, werden diese in der Tablettenbox  zusammen mit einer 6. Tablette – der Marktertablette – abgepackt. Der Patient nimmt diese ein. Der Sensor misst, wenn der Marker im Körper aufgenommen wurde. Die App liest die Daten aus dem Sensor aus, und zeichnet die Einnahmeprofile auf. Schöne neue Welt? In England macht der Großhändler Lloydspharmacy durch einen Kooperation mit dem Unternehme Proteus Biomedical den Anfang. Das erste Produkt wird unter dem Namen Helius am Markt angeboten. Der Sensor zeichnet auch den Aktivitätsgrad des Patienten auf, also schläft er, bewegt er sich, wie mobil ist der Patient.
Die WHO schätzt, dass die Hälfte aller Patienten ihre Arzneimittel nicht wie verordnet einnehmen, die Kosten durch diese “Non-Compliance” sind enorm.

Novartis hat sich durch eine Kooperation mit Proteus die Rechte an der Nutzung des Systems bereits für verschiedene Indikationen gesichert, so z. B. für die Immuntherapie nach Organtransplantation. Weitere Kooperationen mit Unternehmen im Fitnessbereich, z. B. mit Medtronic, unterstreichen das hohe Interesse am Proteus Sensor. Mehr.

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