Gesundheits-Apps im Google-Play: Screening Dez.12

  • erstellt am: 27.12.2012
  • von: ursula.kramer

Untersucht wurden beim Marktscreening der Initiative Präventionspartner im Dezember 2012 Gesundheits-Apps in den  beiden Kategorien "Medizin" sowie "Gesundheit & Fitness". Analysiert wurden jeweils 100 kostenlose und 100 kostenpflichtige Angebote aus beiden App-Kategorien: Die Ergebnisse:


1. Der Anteil der Apps, die vollständig ins Deutsche übersetzt sind, hat in der Kategorie Medizin zugenommen. Über die Hälfte sowohl der kostenlosen als auch der kostenpflichtigen Angebote sind deutschsprachig (54%/56%). In der Kategorie Gesundheit- und Fitness ist der Anteil der deutschsprachigen Gesundheits-Apps mit etwa einem Drittel (35%/33%) konstant geblieben.


2. Wofür werden die Apps angewendet? Es dominieren derzeit folgende Einsatzgebiete:


2.1 Kategorie Medizin


  • kostenpflichtig: Nachschlagewerke (44%); Notfall/Erste Hilfe (23%) Zwei Drittel aller Apps entfallen auf diese beiden Einsatzgebiete.
  • kostenlos: Nachschlagewerke (17%); Suchmaschinen (16%)

2.2 Kategorie Gesundheit & Fitness


  • kostenpflichtig: Ernährung (26%), Entspannung/Schlaf (18%)
  • kostenlos: Ernährung (28%), Bewegung (11%), Frauengesundheit (11%) Mehr als die Hälfte aller Apps entfallen auf diese Einsatzgebiete

Zum Vergleich weiter zu den Ergebnissen des Marktscreenings der Initiative Präventionspartner von August 2012.  

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Dr. Ursula Kramer - Die Ap(p)othekerin bloggt auf HealthOn

Die Bloggerin

Die Vision eines gerechten, patientenorientierten Gesundheitssystems treibt die Ap(p)othekerin Dr. Ursula Kramer an. Digitalisierung sieht sie als Möglichkeit, diesem Ziel näher zu kommen. Seit 2011 testet sie Qualität, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit von Gesundheits-Apps. Sie will Transparenz schaffen und digitale Gesundheitskompetenz fördern. Sie teilt die Erfahrung aus der Analyse von mittlerweile über 10.000 Apps in Blogbeiträgen, Vorträgen und Publikationen. Mehr...