Amazon vs Google Play: App-Suche deutlich komfortabler

  • erstellt am: 17.09.2013
  • von: ursula.kramer

Viele wissen gar nicht, dass man über Amazon jetzt auch Android-Apps downloaden kann und dass das Auffinden von Apps dort sogar einfacher ist als bei Google Play, wie das Beispiel Gesundheits-Apps verdeutlicht. Denn anders als in Google Play, wo es lediglich zwei gesundheitsrelevante Kategorien gibt (Gesundheit- & Fitness sowie Medizin) punktet Amazon mit insgesamt sechs gesundheitsbezogenen Unterkategorien und bietet darüber hinaus weitere Filtermöglichkeit z. B.  Sprache oder Preis der App, mit denen man die Suchergebnisse eingrenzen und überschaubar halten kann. Außerdem sieht man als Nutzer, wie viele App-Angebote insgesamt in der gefilterten Auswahl gelistet sind. In Sachen Gesundheit wartet Amazon derzeit mit insgesamt 3.312 Apps auf.  Nur 8 Prozent davon sind deutschsprachig und von diesen ist weniger als die Hälfte (42 %, n = 115) kostenlos (s. Abb. unten). Das bedeutet umgekehrt, dass viele Gesundheits-Apps - anders als in Google Play - bei Amazon kostenpflichtig angeboten werden. Weitere Ergebnisse zu unserer Suche nach Gesundheits-Apps auf Amazon: Filter mit Unterkategorien In der Rubrik Gesundheit- und Fitness stehen derzeit sechs Unterkategorien zur Auswahl. Dahinter wird angezeigt, wie viele Angebote verfügbar sind ( Zahl in Klammer).


  • Abnehmen & Diät (927)
  • Fitness & Gymnastik (678)
  • Meditation (252)
  • Medizin (1.285)
  • Schlafphasenmesser (41)
  • Schwangerschaft (129)

Sprachfilter Das Angebot lässt sich weiter eingrenzen, z. B. auf die Apps in deutscher Sprache. Das ist für den Suchenden vorteilhaft und zeitsparend,  weil wesentlich weniger Apps in Frage kommen, die angeschaut werden müssen. Preisfilter Der dritte Filter bezieht sich auf den Preis. Wer sich z. B.  zunächst nur kostenlose Apps anschauen will, erhält eine weiter eingegrenzte Auswahl (s. Abb. unten). Bezahlen einfach über Amazon-Konto Wer den App-Store von Amazon von früher kennt, kann aufatmen: Heute genügt ein Amazon-Konto, um Apps downloaden zu können, Kreditkartendaten für den Download kostenloser Apps werden nicht mehr abgefragt, Amazon hat diese Hürde abgeschafft, was sicher die Akzeptanz bei Nutzern steigert. Fazit: Auch wenn das Angebot an Gesundheits-Apps noch überschaubar ist, es sind derzeit lediglich 115 kostenlose, deutschsprachige Gesundheits-Apps für Android-Smartphones und das Tablet von Amazon "Kindle Fire", lohnt sich der alternative Blick in den Store. Und vielleicht folgt Google dem positiven Beispiel und verbessert zukünftig ebenfalls mit einigen Filterfunktionen die Auffindbarkeit von Apps und damit den Suchkomfort für Kunden. Es wäre wünschenswert. Android-Apps von Amazon nutzen: so geht´s Um Apps downloaden zu können, muss man sich die Amazon-App  kostenlos downloaden. Weitere Informationen zum Download hier. Die Initiative Präventionspartner bietet die neue Impf-Uhr 3.0  auch über Amazon kostenlos an und will so die Verbreitung von Gesundheitsaufklärung über viele verschiedene Kanäle unterstützen. Zum Amazon App Store mit Apps für Android-Smartphones und das Amazon-Tablet "Kindle Fire".


Stand: Amazon App Store 17.09.2013


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Dr. Ursula Kramer - Die Ap(p)othekerin bloggt auf HealthOn

Die Bloggerin

Die Vision eines gerechten, patientenorientierten Gesundheitssystems treibt die Ap(p)othekerin Dr. Ursula Kramer an. Digitalisierung sieht sie als Möglichkeit, diesem Ziel näher zu kommen. Seit 2011 testet sie Qualität, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit von Gesundheits-Apps. Sie will Transparenz schaffen und digitale Gesundheitskompetenz fördern. Sie teilt die Erfahrung aus der Analyse vieler tausender Gesundheits-Apps in Blogbeiträgen, Vorträgen und Publikationen. Mehr...