Bessere Zahnputztechnik und -motivation: App sei Dank!

  • erstellt am: 06.05.2014
  • von: ursula.kramer

Gesundheitsbewußtes Verhalten wird bereits im Kleinkindalter eingeübt. Das gilt auch für die Zahnhygiene. Damit Eltern zukünftig ihre Kleinen nicht mehr vom Computer loseisen und mit viel Mühe zum Zähnputzen motivieren müssen, kombinieren findige Entwickler mit verschiedenen Ansätzen das Angenehme mit dem Nützlichen. App-gestützte Zahnputzhilfen vermitteln spielerisch und unterhaltsam, wie Kinder ihre Zähne richtig putzen. Dazu gehören zum einen  Apps, die auf die Einhaltung der erforderlichen Putzdauer abzielen. Besonders interessant sind Apps, die über die reine Zahnputzzeit hinaus auch die richtige Putztechnik kontrollieren bzw. einüben und damit nachhaltig die Zahnhygiene und damit -gesundheit beeinflussen.  Dazu analysieren bzw. steuern sie die Bewegungen der Zahnbürste im Mund. Häufig sind dafür spezielle, mit Sensoren ausgerüstete Zahnbürsten erforderlich: Kolibree und Grush. Diese sind in der Anschaffung teuer und damit für die Gesundheitsförderung von Kindern aus sozial schwachen Familien eher  problematisch. Daher arbeiten Entwickler an Lösungen, die mit jeder konventionellen Zahnbürste funktionieren. Derzeit sind einige spannende Ansätze in Entwicklung.

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Dr. Ursula Kramer - Die Ap(p)othekerin bloggt auf HealthOn

Die Bloggerin

Die Vision eines gerechten, patientenorientierten Gesundheitssystems treibt die Ap(p)othekerin Dr. Ursula Kramer an. Digitalisierung sieht sie als Möglichkeit, diesem Ziel näher zu kommen. Seit 2011 testet sie Qualität, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit von Gesundheits-Apps. Sie will Transparenz schaffen und digitale Gesundheitskompetenz fördern. Sie teilt die Erfahrung aus der Analyse von mittlerweile über 10.000 Apps in Blogbeiträgen, Vorträgen und Publikationen. Mehr...