GAPP-Studie: Was halten Sie von Gesundheits-Apps?

  • Erstellt am: 23.05.2014
  • von: sarah.beyer

Die Europäische Union ruft aktuell in ihrem "Green Paper of Mobile Health“ Experten dazu auf, die Rahmenbedingungen für m-health durch konstruktive Vorschläge mitzugestalten. Ziel ist es, die Potentiale von mobilen Gesundheitsanwendungen zukünftig in vollem Umfang auszuschöpfen. Mehr Effizienz in der Leistungserbringung, bessere Qualität und niedrigere Kosten, das sind die wesentlichen Erwartungen an m-health-Projekte. GAPP-Studie: Die Rationale Die Initiative Präventionspartner will mit einer online-Befragung auch die Perspektive verschiedener Nutzergruppen erfassen und deren Haltung bzw. Wünsche im Hinblick auf Gesundheits-Apps in den Europäischen Meinungsbildungsprozess einbringen. Die  GAPP-Studie (Gesundheits-Apps zur Aufklärung, Prävention und Patientenführung: Derzeitige Nutzung, Chancen, Risiken) richtet sich daher an Verbraucher, Patienten, Ärzte, Apotheker / PTAs, Krankenkassen und Arzneimittelhersteller.


 


Was verstehen wir im Kontext der Studie unter Gesundheits-App?


Gesundheits-Apps sind mobile Anwendungen, die gesundheitsbezogenen Informationen bzw. Services bieten, die Verbraucher und Patienten bei der Früherkennung von Krankheiten, bei einem gesundheitsförderlichen Lebensstils, dem Leben mit einer chronischen Krankheit oder dem Auffinden regionaler Gesundheitsangeboten bzw. Dienstleistern unterstützen. Dazu zählen z. B. Apps, die an Medikamenteneinnahme oder Vorsorge- und Impftermine erinnern oder vor regionaler Pollen-Belastung warnen, Apps, mit denen das Bewegungs- oder Ernährungsverhalten oder Messwerte (Blutdruck, Blutzucker, Peakflow-Werte) dokumentiert oder mit Dritten (Arzt, Angehörigen) geteilt werden können. Ziele, befragte Nutzergruppen, Ablauf der Online-Studie Das Ziel der anonymen, Fragebogen gestützten Online-Befragung ist es, das derzeitige Nutzungsverhalten sowie die Einschätzungen von Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps aus der Perspektive verschiedener Nutzer- und Anbietergruppen zu evaluieren. An der Studie teilnehmen können Verbraucher und Patienten, präventionsinteressierte niedergelassene Ärzte und Apotheker, Arzneimittelhersteller und Krankenkassen, die z. B. Gesundheits-Apps für Verbraucher anbieten sowie Netzwerkpartner der Initiative Präventionspartner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 5 – 10 Minuten. Die GAPP Online-Studie beginnt am 25.05.2014. Interessenten können sich bis zum 30. Juni 2014 an der Umfrage beteiligen. Die Ergebnisse werden als Beitrag der Initiative Präventionspartner zur EU-Befragung eingereicht und fließen so in den europäischen Meinungsbildungsprozess zum Thema m-health ein. Dankeschön für alle Studienteilnehmer Alle Teilnehmer der Studie erhalten die Auswertung der Ergebnisse und können außerdem eine Reihe von umfassenden App-Test-Übersichten anfordern, z. B. vergleichende Übersichten von 15 Diabetes-Apps n=15), Pollen-Apps (n=16), Impf-Apps (n=13), Apotheken-Apps (21) und Vergleiche von insgesamt 86 getesteten Gesundheits-Apps von Krankenkassen und Pharmaunternehmen. Hintergrundinformationen zur GAPP-Studie: Studiensteckbrief.


Weiter zum anonymen Online-Fragebogen für verschiedene Nutzergruppen:


Verbraucher/ Patienten


Ärzte


Apotheker / PTA


Krankenkassen


Arzneimittelhersteller

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Mit unabhängigen Analysen informiert HealthOn, die Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits-Apps in Deutschland, über Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit. Die digitale Transformation ist eine Chance, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. HealthOn will die dazu erforderliche Transparenz über die Qualität und den Nutzen der Apps schaffen und die Gesundheitskompetenz der App-Anwender stärken. Denn: Verbraucher, Patienten sollen Gesundheits- und Medizin-Apps selbstbestimmt nutzen können, Therapeuten sollen in der Lage sein, sie dabei zu unterstützen. Mehr...