health-Apps: Was heißt Qualität für Verbraucher?

  • erstellt am: 17.09.2014
  • von: ursula.kramer

Welche Chancen, Risiken, Potentiale und Hürden verknüpfen Verbraucher,  Ärzte und Apotheker sowie die Gesundheitswirtschaft mit Gesundheits-Apps für die Aufklärung, Prävention und Patientenführung? Erste Antworten auf diese Fragen liefert die Initiative Präventionspartner mit den Ergebnissen der 1. Befragungswelle der GAPP-Studie:

  • Sowohl Anbieter als auch Nutzer geben Gesundheits-Apps in der zukünftigen Gesundheitsvorsorge bzw. Krankheitsbewältigung einen hohen Stellenwert.
  • Derzeit sind Gesundheits-Apps noch nicht in die medizinische Regelversorgung integriert. Verbraucher suchen und nutzen Health Apps bisher größtenteils ohne Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker und unterstützen mit Apps auf eigene Faust ihre persönliche Gesundheitsvorsorge bzw. ihr Wohlbefinden.
  • Die Kommunikation zwischen Patienten bzw. Versicherten und Leistungserbringern über Health Apps bzw. der Austausch und die Analyse der vom Patienten generierten Gesundheitsdaten ist bisher wenig ausgeprägt. Umso wichtiger sind Qualitätskriterien, an denen sich Verbraucher und Patienten orientieren können bei ihrer Suche nach vertrauenswürdigen Gesundheits-Apps.
  • Der Hauptgrund, warum die Befragten zurückhaltend sind in der Nutzung von Gesundheits-Apps, ist ihre Angst vor dem Ausspähen persönlicher Gesundheitsdaten durch Dritte.
  • Für die Befragten sind in erster Linie Informationen zum Datenschutz sowie zu den erforderlichen Berechtigungen qualitätsbestimmende Merkmale einer App, darüber hinaus die Verständlichkeit der Inhalte und Funktionen einer Gesundheits-Apps. Viele Befragten erwarten von einer gesetzlichen Festlegung der Qualitätskriterien, die für alle Anbieter von Gesundheits-Apps verpflichtend sind, den entscheidenden Vorstoß, damit sich die zukünftigen Potentiale von Health Apps realisieren lassen.

Interessiert an Methoden, Statistik und Hintergründe der Studie? Dann fordern Sie den Abschlussbericht der 1. Befragungswelle an.

Weiter zum Download des Abstracts und der Ergebnisse der GAPP-Studie. Hintergrundinformationen zur GAPP-Studie: Studiensteckbrief     Mitmachen! Die 2. Befragungswelle der GAPP-Studie läuft noch bis 31.10.2014. Ärzte, Apotheker, Verbraucher und Patienten können sich daran beteiligen, ebenso Vertreter von Krankenkassen und Pharmaunternehmen. Alle, die ihre Erfahrungen mit und ihre Erwartungen an health-Apps einbringen, erhalten den Abschlussbericht der Gesamtsstudie voraussichtlich Ende 2014. Über die Weiterleitung und Verbreitung der Links zu den Online-Befragungsbögen, z. B. auf Webseiten und Blogs für Versicherte, Patienten, Ärzte oder Apotheker freuen wir uns und sagen Dankeschön! Weiter zum anonymen Online-Fragebogen für verschiedene Nutzergruppen:

Verbraucher/ Patienten

Ärzte

Apotheker / PTA

Krankenkassen

Arzneimittelhersteller    

 

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Dr. Ursula Kramer - Die Ap(p)othekerin bloggt auf HealthOn

Die Bloggerin

Die Vision eines gerechten, patientenorientierten Gesundheitssystems treibt die Ap(p)othekerin Dr. Ursula Kramer an. Digitalisierung sieht sie als Möglichkeit, diesem Ziel näher zu kommen. Seit 2011 testet sie Qualität, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit von Gesundheits-Apps. Sie will Transparenz schaffen und digitale Gesundheitskompetenz fördern. Sie teilt die Erfahrung aus der Analyse von mittlerweile über 10.000 Apps in Blogbeiträgen, Vorträgen und Publikationen. Mehr...