Gesundheits-App Glossar

Klicken Sie auf einen der obigen Buchstaben, um zu der Stelle der Seite zu gelangen, an der die Begriffe mit diesem Anfangsbuchstaben beginnen.

A

Analyse-Tools

Erleichtern das Auffinden von Informationen im Internet (Google Alert) sowie in sozialen Netzwerken (Social Mention, Twitter Search) bzw. die Einschätzung der Relevanz von Informationsquellen (PageRank).

Android

Das am weitesten verbreitete Smartphone-Betriebssystem, das App-Entwicklern von Google als Open-Source-Programmierumgebung zur Verfügung gestellt wird. Über Google Play sind Android-Apps verfügbar.

App

Apps (Abkürzung für Applikationen) im mobilen Bereich sind Software-Programme, die speziell für Smartphones und Tablets entwickelt werden. Sie umfassen die verschiedensten Anwendungsgebiete, darunter Nachrichten- und Informationsdienste, Zugang zu sozialen Netzwerken, Navigationsdienste oder Spiele. Native Apps repräsentieren das klassische Entwicklungsmodell, bei dem Applikationen speziell für eine Plattform unter Benutzung der dafür vorgesehenen Programmiersprache entwickelt werden. Sie lassen sich auf Smartphones ausführen, für die sie programmiert sind, d. h. iOS-Apps für iPhones, Android-Apps z. B. für Smartphones, die mit dem Android-Betriebssystem von Google arbeiten. Web-Apps lassen sich über den Browser mit jedem Smartphone nutzen, sie benötigen Zugang zum Internet. Verbreitet und installiert werden Apps über den Marktplatz der jeweiligen Plattform (z. B. Apple App Store, Google Play Store oder Windows Store). Neben nativen Apps gibt es auch Web Apps und Hybride Apps

App Store

Ein App Store oder App-Marktplatz ist eine Distributions- und Verkaufsplattform für mobile und Desktop-Applikationen. Jeder mobile Plattformanbieter unterhält einen solchen Store, über den sowohl der Plattformbetreiber als auch Drittanbieter Apps zum Download zur Verfügung stellen können (z. B. Apple App Store, Google Play Store oder Windows Store). App Stores beinhalten üblicherweise einen durchsuchbaren, in Kategorien unterteilten App-Katalog sowie ein Verkaufs- und Abrechnungssystem für kostenpflichtige Apps und andere Inhalte. Mittlerweile gibt es auch App Stores für Desktop-Anwendungen.

App-Kategorie

Um die Suche von Apps für den Nutzer zu erleichtern, gruppieren die Stores das App-Angebot nach Themengebieten. Im Moment sind es mehr als 20 verschiedene Kategorien. Sowohl in Google Play als auch im Apple iTunes finden sich Gesundheits- und Medizin-Apps in erster Linie in den beiden Kategorien"Gesundheit& Fitness" bzw."Medizin". Apps mit Gesundheitsbezug gibt es darüber hinaus auch in den Kategorien"Life Style","Sport","Essen& Trinken". Der Anbieter eine App kann selbst entscheiden, in welcher Kategorie er seine App anbieten möchte.

Go to top

B

Betriebssystem

Das Betriebssystem (engl. operating system = OS) ist das Programm, das die grundlegenden Funktionen eines Computers oder Smartphones steuert. Es regelt das Zusammenspiel von Hardware (z. B. Speicherkarte, Kamera etc.) und Software (z. B. Gesundheits-Apps) und sorgt dafür, dass Programme korrekt ausgeführt werden können. Bekannte Smartphone Betriebssysteme sind iOS von Apple (z. B. iPhone, iPad), Android von Google (z.B. Samsung Galaxy, HTC One, HTC Nexus), Windows Phone von Microsoft (z. B. Nokia Lumia). Android ist das am weitesten verbreitete Smartphone Betriebssystem mit einem Marktanteil von über 70 Prozent in Deutschland (Stand 09/2015, Quelle:"Kantar World Panel - Smartphone OS Market Share") undüber 80 Prozent weltweit (Stand 08/2015, Quelle:"International Data Corporation (IDC) Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker").

Blog

Abkürzung des Wortes Weblog, die Bezeichnung für ein Tagebuch im Internet, dessen Einträge in der Regel chronologisch und nach Kategorien eingestellt werden.

Bluetooth

Bluetooth ist eine Funktechnik, die sich als Industriestandard etabliert hat. Daten können mit dieser Technik über kurze Distanzen kabel- bzw. verbindungslos zwischen Geräten (Smartphones, Tablet-PCs, Blutzucker-, Blutdruck-Messgeräte, Körperwaagen etc.) ausgetauscht werden. Beim Austausch besteht die Gefahr, dass Daten unerlaubt abgefangen werden. Die Verschlüsselung der Daten erhöht die Sicherheit. Die Übertragung von Messwerten aus Messgeräten in Tagebuch-Apps auf dem Smartphone reduzieren den Aufwand zum Eintippen und verhindern, dass Messwerte versehentlich händisch falsch eingetragen werden.

Bot

bot (= Abkürzung für engl. robot (= Roboter). Programme, die automatisiert, selbstständig und meist wiederholt Aufgaben durchführen. Dabei nutzen sie u. a. künstliche Intelligenz, wenden Algorithmen an und stellen ihre Analysen als moderne Assistenzsysteme bereit. Diese Systeme bearbeiten z. B. in Echtzeit Suchanfragen, analysieren Daten und leiten daraus sinnvolle Handlungsempfehlungen ab.

Browser

Browser ( to browse - engl. druchsuchen) sind Softwareprogramme, mit denen Internetseiten aufgerufen und angezeigt werden können. Beispiele: Internet Explorer bzw. Microsoft Edge, Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari, Opera etc. Browser speziell für Smartphones: Silk, Dolphin etc.

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt in Deutschland u a. die Grundsätze des Datenschutzes und damit auch den Umgang mit personengezogenen Daten z.B. auf Webseiten oder in Apps. App-Anbieter mit Sitz des Unternehmens oder einer datenverarbeitenden Niederlassung in Deutschland unterliegen nach§ 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) deutschen Datenschutzgesetzen. Diese gehen auf das Jahr 1990 zurückgehen. Sie regeln u. a. folgende Grundsätze: Direkterhebung, Datenvermeidung und Datensparksamkeit, Zweckbindung und Erforderlichkeit (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bdsg_1990/gesamt.pdf).

Go to top

C

Cloud

Als Cloud (engl. Cloud - Wolke) bezeichnet man einen Speicherplatz, der vonüberall und zu jeder Zeit aus dem Internet erreichbar ist. Für gewöhnlich ist dieser Speicherplatz passwortgeschützt. Der Dateneigentümer bestimmt, ob und mit wem er diese Daten teilen möchte. Beim Speichern von Daten in der Cloud schützt eine Verschlüsselung der Daten vor unerlaubtem Zugriff, z. B. durch kriminelle Häcker. Eine absolute Sicherheit vor Datendiebstahl gibt es weder in der Cloud noch bei Speicherung auf dem eigenen Smartphone.

Go to top

D

Digital Divide

Digitale Spaltung entsteht durch die Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen von der Nutzung neuer Medien, z. B. durch Alter, sozioökonomische Benachteiligung, Behinderung, Migrationshintergrund oder fehlende Breitbandnetzverfügbarkeit.

Digital Immigrants

Menschen, die vor Beginn der Internetära (1980) geboren sind und daher als Kinder oder Jugendliche ohne Internet und neue Medien aufgewachsen sind.

Digital Natives

Menschen, deren Sozialisation bereits als Kinder und Jugendliche durch das Internet und Neue Medien geprägt wurde, d. h. die Jahrgänge ab 1980.

Digitale Omnivoren

Digitale"Allesfresser"nutzen alle zur Verfügung stehenden audiovisuellen Medienformate und verwenden je nach Bedarf und Anwendung häufig auch parallel verschiedene Ausgabegeräte, z. B. Smartphone, Tablet-PC und Desktop-PC.

Download

Downloaden oder auch"Herunterladen" bezeichnet den Vorgang des Speicherns einer Datei oder eines Programms. Diese stammen von einer externen Quelle (z. B. einer Webseite) und werden beim Download auf einen lokalen Datenträger (z. B. die Speicherkarte (SD-Karte) eines Smartphones oder die Festplatte eines Computers gespeichert. Da diese Dateien oder Programme mit Viren verseucht sein können, sollte auf dem Computer oder Smartphone immer ein Virenschutzprogramm installiert sein, das diese Viren erkennt und unschädlich machen kann. Bereits beim Ansehen von Bildern oder PDF-Dateien aus dem Internet müssen die entsprechenden Dateien heruntergeladen werden, auch wenn man sie später nicht dauerhaft speichern will.

Go to top

E

e-Health

Gesundheitsversorgung, die durch digitale Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) unterstützt wird mit dem Ziel, die Qualität zu verbessern und Kosten einzusparen.

Go to top

G

Gesundheits-App

Apps, die nach dem erweiterten Begriff der Gesundheitsförderung der WHO von 1946 darauf abzielen, das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden positiv, nachhaltig und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu beeinflussen.

Gesundheits-Apps als Medizinprodukte

Apps, die vom Hersteller mit einer medizinischen Zweckbestimmung in Verkehr gebracht werden, brauchen laut§ 3 Medizinproduktgesetz eine Zulassung, sie durchlaufen ein EU- Konformitätsverfahren und benötigen eine CE-Kennzeichnung.

Google Play

Store des Unternehmens Google,über den Videos, Spiele, Bücher und auch Apps für das Betriebssystem Android vermarktet werden.

Go to top

H

Health 2.0

Bezeichnet webgestützte Kooperations- und Partizipationsprozesse zwischen Angehörigen von Heilberufen, Patienten, gesundheitsinteressierten Verbrauchern und anderen Stakeholdern, z. B. Kassen, Kliniken, Pharmaunternehmen.

health-bot

Bot, der in Gesundheitsanwendungen zum Einsatz kommt. Es handelt sich um intelligente, selbstlernende Assistenzsysteme z. B. für Patienten und Verbraucher sowie für Ärzte und Pflegekräfte.

HON

Eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die 1995 gegründet wurde und vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen anerkannt wird. Die Stiftung setzt sich für Vertrauenswürdigkeit von Gesundheitsinformationen auf Websites ein und hat hierfür einen Verhaltenskodex, den HONcode, entwickelt. Weltweit sind derzeit 8300 Websites HON-zertifiziert.http://www.hon.ch/cgi-bin/HONinfo_new?old+BULLETIN57

HTML5

HTML5 ist die Weiterentwicklung des HTML4-Standards und enthält Verbesserungen von bewährten Methoden der Webentwicklung sowie vollständig neue Ansätze. HTML5 ist zwar noch ein"Candidate Recommendation", also kein vom World Wide Web Consortium (W3C) verabschiedeter Standard, aber bereits ein marktrelevanter Defacto-Standard. Viele Browser integrieren die neuen Spezifikationen von HTML5 (z. B. zum Abspielen von Videos direkt im Browser ohne Plugin) bereits heute, wobei die Anzahl der implementierten HTML5-Funktionen von Browser zu Browser stark variiert.

https-Protokoll

Protokoll zur sicherenÜbertragung von HTML-Seiten im Internet. SSL/TLS dient dabei zur Absicherung der Client-Server-Kommunikation.

Go to top

I

Informationelle Selbstbestimmung

Grundgesetzlich verbrieftes Recht und Basis für das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das im sog. Volkszählungsurteil 1983 festgelegt wurde.

Installieren

Installieren (engl. to install - einrichten) bedeutet Programme, z. B. Apps, auf dem Computer abzuspeichern und einzurichten, so dass diese Programme auf den jeweiligen Geräten ausgeführt werden können. Weil Programme als Softwaredateien Geräte bzw. Funktionen steuern, ist das Installieren immer auch mit einem Risiko verbunden. Als Nutzer sollte man nur Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen die Installation auf den eigenen Geräten erlauben. Das gilt insbesondere auch für Apps.

IP-Adresse

Adresse in Computernetzen, die - wie das Internet - auf dem Internetprotokoll (IP) basiert. Ein IP-Header enthält z. B. in der Version IPv4 u. a. zwei 32-Bit-Nummern (IP-Adressen) für Ziel und Quelle der kommunizierenden Rechner.

Go to top

M

Mobil optimierte Website

Im Unterschied zu Web Apps, die versuchen, dem Nutzer das"Look and Feel"einer nativen App zu bieten, sind mobil optimierte Websites für die Nutzung auf allen mobilen Endgeräten ausgelegt. Sie bieten in der Regel nicht den Funktionsumfang und das Anwendererlebnis einer Web App, sondern sind darauf ausgerichtet, die jeweils maßgeblichen Inhalte und Dienste optimiert für ein mobiles Endgerät über einen Browser zur Verfügung zu stellen (z. B. die Fahrplanauskunft auf der Website eines Verkehrsbetriebs).

Go to top

N

Native App

Als native App werden Apps bezeichnet, die ausschließlich in der jeweiligen Programmiersprache der Plattform (z. B. Objektive C für Apple iOS) programmiert wurden. Versionen derselben App für unterschiedliche Plattformen müssen dabei in der Regel von Grund auf neu entwickelt werden. Native Apps zeichnen sich in der Regel durch eine hohe Performance aus, da Sie die Hardware des jeweiligen Geräts optimal ausnutzen können. Darüber hinaus nutzen sie oftmals eine Reihe von Geräte-Features wie Offline-Speicherung, Kamera, Ortungs- und Lagesensoren etc.

Go to top

P

Permission

Berechtigungen, die der App-Anbieter vor der Installation beim App-Nutzer einholt, um auf persönliche Daten bzw. Steuerungsfunktionen des Smartphones zugreifen zu können. Derzeit weisen lediglich die Betriebssysteme"Android"und"Windows Phone"Nutzer auf die benötigten bzw. geforderten Berechtigungen der Apps hin. Ab Android 6.0 (10/2015) kann der Nutzer Berechtigungen besser steuern und Apps Berechtigungen erteilen bzw. entziehen. Weiterführende Informationen zu Berechtigungen s. Blog-Beitrag"Diabetes-Apps: Bezahlen Nutzer mit ihren Daten?"

Go to top

Q

Quantified Self-Bewegung

Trend aus den USA, der verstärkt die mobilen Möglichkeiten der Dokumentation mit Smartphone-Apps nutzt. Gesundheitsinteressierte oder Patienten erfassen Vitaldaten (Blutdruck, Gewicht, Trainingspensum etc.), um Aufschluss über Lebensstil und Krankheitsbewältigung zu erhalten und motiviert und eigenverantwortlich an Gesundheitsvorsorge und Prävention mitzuwirken. Sie können diese selbst erhobenen Daten mit Ärzten, Angehörigen oder Freunden teilen.

Go to top

S

Screenshot

Ein Screenshot (engl. Screenshot - Bildschirmschnappschuss) ist ein Schnappschuss des Bildschirms, der zeigt, wie ein Programm bzw. eine Website auf dem Computerbildschirm oder dem Smartphone aussieht. Screenshots sind z. B. in den App Stores Bestandteil der App-Beschreibungen. Sie zeigen dem Nutzer vorab, wie eine App aussieht, wenn man diese installiert undöffnet, und geben so einen ersten Eindruck von der App.

Self-Tracking
Server

Ein Server (engl. serve - dienen) ist ein Computer, der sowohl Dienste als auch Speicherplatz z. B. für Webseiten zur Verfügung stellt. Wichtig ist der Standort des Servers, denn es gelten die Datenschutzbestimmungen des Landes, in dem sich der Server befindet. Nutzt man z. B. einen Clouddienste aus Amerika, gelten für die Nutzung dieser Dienste die amerikanischen Datenschutzbestimmungen.

Smartphone

Smartphones sind Mobiltelefone, die in der Regelüber einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Handys verfügen Sie über mehr Rechenleistung und Arbeitsspeicher. Außerdem können Sie über WLAN oder das Mobilfunknetz auf das Internet zugreifen. Smartphones bündeln die Funktionen mehrerer Geräte in einem (z. B. Organizer, Navigationsgerät, Kamera, MP3-Player). Der Funktionsumfang von Smartphones kann durch Anwendungen, sogenannte Apps, erweitert werden.

Go to top

T

Tablet Computer

Tablets sind kompakte und tragbare Computer, dieüber einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden und daher keine Hardwaretastatur benötigen. In der Regel beträgt ihre Bildschirmdiagonale zwischen 7 und 10 Zoll. Tablets können über WLAN oder das Mobilfunknetz auf das Internet zugreifen. Sie zeichnen sich durch eine Akkulaufzeitvon mehreren Stunden im Betrieb und eine Standby-Zeit von mehreren Tagen aus. Anwendungen, sogenannte Apps, erweitern den Funktionsumfang von Tablets.

Touchscreen

Ein Touchscreen ist der berührungsempfindliche Bildschirm.(engl. touch - berühren; Screen - Bildschirm) , z. B. eines Smartphones. Der Nutzer steuert das Programm mit definierten Fingergesten statt mit einer Computermaus, z. B. durch wischen, tippen etc.

Tracking

Anonymisierte Aufzeichnung des Nutzerverhaltens, um auf der Grundlage von Stärken, Schwächen oder Fehlern (=Bugs) einer Anwendung im praktischen Einsatz die App zu optimieren und auf die Bedürfnisse der Nutzerzielgruppen zu adaptieren. Dienstleister, die diese Tracking-Analyseprogramme anbieten sind z. B. Flurry Analytics, Crittercism, New Relic.

Tracking-Dienste

Ermöglichen die Analyse, wie Nutzer Webseiten oder Apps nutzen, um auf Basis dieser Analysen z. B. Informationsangebote oder Services von Websites oder Online-Shops zu optimieren. Beispiele sind Google Analytics oder das Open Source Programm PIWIK.

Go to top

U

Usability

Die ISO 9241 beschreibt Usability als das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Anwendungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.

User Experience

Der Begriff User Experience wird in der ISO Norm 9241 - 210 definiert. Demnach beschreibt die User Experience"A person's perceptions and responses that result from the use and/or anticipated use of a product, system or service."User Experience beinhaltet also alle Effekte, die die Nutzung einer Bedienoberfläche vor, während und nach der Nutzung auf einen Nutzer hat.

User Generated Content

Inhalte, die von den Internetnutzern erstellt oder bereitgestellt wurden, z. B. Kommentare zu Blogs, Beiträge in Newsgroups und Profile in Social Networks. Daten, die vom App-Nutzer selbst generiert wurden, z. B. über Wearables, die Vitaldaten der Nutzer (Schritte, Puls etc.) aufzeichnen und über Apps auswerten.

User Interface

Bezeichnet die Schnittstelle zwischen der Anwendung und dem Nutzer, z. B. die grafische Benutzeroberfläche eines Computers (z. B. MS-Windows) als Schnittstelle zwischen der Software und dem Menschen.

Go to top

V

Verschlüsselung

Durch die Verschlüsselung von Daten beim Speichern oder Versenden sind die Daten nur für denjenigen lesbar, der den passenden"Schlüssel" hat. Eine Verschlüsselung der Daten erhöht somit die Sicherheit. Insbesondere personenbezogene Gesundheitsdaten sollten nur verschlüsselt abgespeichert und versendet werden. Die Datenschutzerklärung sollte darüber informieren, ob und wie die Daten des Nutzers geschützt werden.

Versorgungs-Apps

Gesundheits- oder Medizin-Apps, mit denen Nutzer auf Daten aus dem Versorgungssystem zugreifen (z. B. auf Daten aus ihrer elektronischen Gesundheits-Akte) oder selbst generierte Daten in das Versorgungssystem einspeisen, z. B. Gesunde die Vitaldaten aus ihrem Self-Tracking oder Chroniker die Daten aus digitalen Patiententagebüchern, die sie z. B. mit Therapeuten oder Versicherern teilen.

Go to top

W

Wearables

Mit Sensoren ausgestattete Kleidungsstücke, Armbänder oder Brillen, die der Nutzer im Alltag trägt, zeichnen Aktivitäten oder Gesundheitsdaten auf und machen sie über entsprechende Analysesoftware auswertbar. Anwendungen sind z. B. Sport- und Aktivitäts-Tracker (Nike Fuel, Polar Loop), intelligente Brillen (Google Glasses) und Uhren (Smartwatches) und in tragbarer Medizin- und Gesundheitstechnik.

Web 2.0

Schlagwort, das eine"neue Version des Internets"bezeichnet und die qualitative Veränderung des Internets unterstreicht. Während im eher statischen Web 1.0 die meisten Internetnutzer nur Inhalte konsumierten, produzieren die Nutzer im dynamischeren Web 2.0 selbst die Inhalte des Internets (User Generated Content). Der Begriff wird zunehmend durch Social Web ersetzt.

Web App

Anders als native Apps werden Web Apps mit Hilfe von Webtechnologien (z. B. HTML5, CSS3, JavaScript etc.) programmiert. Webbasierte Apps werdenüblicherweise in einem in das Betriebssystem integrierten Browser ausgeführt. Die Fähigkeiten von Web Apps sind daher begrenzt durch den Funktionsumfang, den dieser Browser bereitstellt. Der Zugriff auf Hardware-Funktionen, wie Kamera oder GPS- und Lagesensoren ist bei Web Apps nur teilweise möglich. Web Apps versuchen ähnlich wie Hybride Apps das Anwendererlebnis nativer Apps nachzubilden.

Web-Widget
Ein Web-Widget ist ein kleines Programm, das z. B. Website-Inhalte interaktiv darstellt. Der erforderliche Programmcode (HTML) kann in jede Website eingebunden werden.Beispiel: Checkliste Gesundheits-App von Healthon. Das Widget wird von Healthon gepflegt und inhaltlich weiterentwickelt und kann auf beliebig vielen Webseiten z. B. von Krankenkassen,Ärzteverbänden, niedergelassenen Ärzten, Apotheken angezeigt werden, um Verbrauchern dabei zu helfen, Gesundheits-Apps selbstbestimmt auszuwählen.

Go to top