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Diabetes-Apps: Datenhungrige und intransparente Multifunktionspakete

Gespeichert von anne.striegel am November 10, 2016

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Beschreibung

Screening Diabetes-Apps 06/2016

Untersucht wurden alle 51 zum Testzeitpunkt (6/2016) in Google Play verfügbaren, kostenlosen, deutschsprachigen Diabetes-Apps.

  • Diabetes-Apps holen sich weitreichenden Zugriff auf Gerät & Daten
  • Viele "unnötige" Berechtigungen zeugen von großem Datenhunger. Für die Unterstützungsfunktionen, die der Anwender nutzen will, sind viele der eingeforderten Berechtigungen nicht erforderlich.
  • Aufklärung darüber fehlt, wofür diese Berechtigungen vom App-Anbieter genutzt werden, die Angaben der Anbieter sind insgesamt sehr lückenhaft, so dass die Einschätzung im Hinblick auf Qualität und Vertrauenswürdigkeit schwierig ist. Das schwächt das Vertrauen in die Diabetes-Apps:
    Grundsäztlich sollten Patienten vor der Nutzung einer Diabetes-App verstehen, welche Risiken damit für sie verbunden sind, Hilfe bei der Orientierung bietet die Online-Checkliste "Gute Gesundheits-Apps". Orientierung geben auch die unabhängigen Testberichte der 51 Diabetes-Apps 

Quellen & Grundlagen

© Initiative Präventionspartner, HealthOn e.V., Dr. Ursula Kramer Stand: 07.11.2016,
info@healthon.de, Tel. 0761-1515480

(1) IDF-Atlas: 7,6 Millionen Betroffene inkl. 2 Millionen Dunkelziffer. IDF Diabetes Atlas (6th ed.) International Diabetes Federation, Brussels, Belgium (2013).

(2) Marktscreening 10/2015: Untersucht wurden die aktualisierten Versionen der Diabetes-Apps, die bereits im Screening 10/2013 (n = 15) bzw. 10/2014 (n= 24) bzw. 10/2015 (n = 44) berücksichtigt wurden, sowie zwischenzeitlich neu veröffentlichte Diabetes-Apps (n = 7). Stichwortsuche 06/2016: "Diabetes" (Treffer 1-100), "Zucker" (1-50) und "Zuckerkrankheit" (App 1-50) in Google Play.

Bildrechte: © Colorlife - fotolia.com, © sanawork GmbH

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