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Gesundheits-Apps: Wo ist das Interesse am größten?

Gespeichert von anne.striegel am March 13, 2018

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Beschreibung

Gesundheits-Apps: Nachfrage in Abhängigkeit vom Anwendungsgebiet

Es gibt große Unterschiede, was die Nachfrage von Gesundheits-Apps anbelangt. Als Maß für diese Nachfrage lässt sich der objektiv erfassbare Parameter "Downloads" heranziehen.
Vergleicht man die Apps mit den meisten Downloads in einem Anwendungsgebiet, so wird deutlich, wofür sich Verbraucher im Gesundheitskontext am meisten interessieren.
Abnehmen, Wassertrinken, Schlafen - klingt wie der App-Triathlon für Selbstoptimierer.
Im Gegensatz dazu scheint das Interesse an Apps, die das Management chronischer Erkrankung unterstützen, vergleichsweise gering.
Rund 7 von ca. 82 Millionen sind in Deutschland von Diabetes betroffen, d. h. jeder Zwölfte.
Das Selbstmanagement spielt gerade bei Diabetes eine große Rolle für den Krankheitsverlauf. Das Interesse auf Seiten der Patienten ist da, wie Befragungen zeigen (DiMAPP 2016), doch sind die praktischen Hürden offensichtlich zu hoch, als dass Diabetes-Apps als feste Bausteine in der Therapieführung bzw. Unterstützung in relevantem Maß genutzt werden könnten.

Die Abbildung zeigt die durchschnittlichen Downloads/App jeweils bezogen auf die 5 Top-Apps eines Anwendungsgebietes: Diät, Schlaf, Wassertrinken, Nahrungsmittelunversträglichkeit, Diabetes, Rauchen, Schmerz.

Quellen & Grundlagen

© HealthOn, Dr. Ursula Kramer, Stand: 03/2018, www.healthon.de, info@healthon.de, Tel 0761-1515480
Grundlage für die Berechnung der durchschnittlichen Downloads pro App sind die jeweils 5 beliebtesten Apps, die im Rahmen von Markt-Screenings der dargestelten Anwendungsgebiete identifiziert wurden. Bezugsgröße ist jeweils der untere Wert der ausgewiesenen Downloadkategorien, bei 10.000 - 50.000 Downloads z.B. 10.000 Downloads. Untersucht wurden jeweils deutschsprachige, kostenlose Gesundheits-Apps in Google Play. Untersuchte Anwendungsgebiete: Screening Top Ernährungs-Apps 05/2017 (Diät (n=25), Wassertrinken (n=12)),  Screening Nahrungsmittelunverträglichkeit 09/2017 (n=9);  Screening Schmerz 09/2017 (n=33); Screening Diabetes 12/2017 (n=33), Screening Rauchen 03/2018 (n=29); Screening Schlaf 03/2018 (n=56).

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