Benchmark Pharma-Apps: Marktstudie 12/2016

Verantwortliche Entscheider, die die Digitalisierung der Patientenkommunikation in ihren Unternehmen weiterentwickeln wollen, brauchen Informationen aus dem dynamischen Wettbewerbsumfeld, um

  • ihr App-Portfolio erfolgreich auszurichten auf die strategischen Zielen ihrer Unternehmen.
  • Best Practise Beispiele unter den Pharma-Apps zu identifizieren: Was entscheidet über Nutzerakzeptanz, wie schneiden die eigenen App-Angebote ab?

Hier die Inhalte der aktuellen Marktstudie im Überblick:

Teil 1: Gesamtanalyse aller Pharma-Apps

Executive Summary - Wettbewerbsumfeld
(PDF-Download)

Executive Summary - Wettbewerbsumfeld
  • Welche Gesundheits-Apps bieten Pharma-Unternehmen Verbrauchern und Patienten, d. h. in welchen Anwendungsgebieten, mit welchen Unterstützungsfunktionen, mit welchem Zulassungsstatus (CE-gekennzeichnetes Medizin-Produkt)?
  • Wie verteilen sich die Apps auf die Pharmaunternehmen, d. h. welche Unternehmen sind besonders aktiv?
  • Wie erfolgreich sind Pharma-Apps derzeit, d. h. wie schneiden sie in Punkto Zielgruppenerreichbarkeit, Nutzerbeliebtheit, Qualität, Transparenz und Sicherheit ab?

Anhang 1: Abbildungen
(Geschlossener Websitebereich, Download der Graphiken)

Pharmaunternehmen unterteilt in App-Anbieterklassen

1. Pharma-App Angebot
1.1 Wie viele Companion-Apps für Patienten bieten Pharmaunternehmen? Verteilung von keine Apps bis mehr als 7 Apps.

Anwendungsgebiete der Apps

1.2 In welchen Indikationen bieten Pharmaunternehmen Companion-Apps? Wie hat sich das Angebot von 2014 auf 2016 verändert?

Unterstützungsmethoden der Apps

2. Profil der Pharma-Apps
Welche Unterstützungsmethoden bieten die untersuchten Pharma-Apps? Wie viele Apps bieten Unterstützungsmethoden auf verschiedene Ebenen (gemäß psychologischer Modelle der Verhaltensänderung)?

Qualität und Transparenz der Apps

3. Qualität und Transparenz
Wie vollständig sind die Angaben der Hersteller für die Nutzer zur Abschätzung der Qualität, Unabhängigkeit und Sicherheit von Pharma-Apps? Wie hat sich das Bild von 2014 bis 2016 verändert?

Verteilung der Pharma-Apps nach Risikoklassen 1 bis 4

4. Risikoklassifizierung
Wie verteilen sich die Pharma-Apps auf die vier Risikoklassen 1 bis 4?

Pharma-Apps nach erreichten Downloads

5. Downloads
Wie verteilen sich die Pharma-Apps in die Downloadkategorien? Wie viele Downloads erreichen die Pharma-Apps in Summe?

Berechtigungen, die Pharma-Apps einholen

6. Berechtigungen
Wie viele Apps holen sich mehr Berechtigungen als für den vom Anwender genutzten Funktionsumfang notwendig?

Anhang 2: Listen
(PDF-Download)

Untersuchte Pharmaunternehmen

Untersuchte Pharmaunternehmen (n=67):
Name der Apps, die diese Unternehmen Verbrauchern bzw. Patienten kostenlos als Service anbieten.

Untersuchte Gesundheits-Apps

Untersuchte Gesundheits-Apps von Pharmaunternehmen für Verbraucher (n=84),
alphabetische Reihung, Links zu Testberichten der Pharma-Apps

Teil 2: Einzelanalyse aller Pharma-Apps, (n=73)
(Zugang zum geschlossenen Bereich der HealthOn Website)

Die Testberichte aller untersuchten Pharma-Apps, die ohne Zugangsbeschränknung (n=73) für Patienten nutzbar sind, stehen über den geschlossenen Bereich jeweils in der Expertenview zur Verfügung.
Folgende Informationen werden für jede App ausgewiesen:

Expertenview

  1. Zulassungsstatus (CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt ja/nein)
  2. Risikoklasse der App (Risikoklassen 1 bis 4, gemäß HealthOn Risikoklassifizierung)
  3. Anwendungsgebiete der App (derzeit unterscheidet HealthOn 21 verschiedene Anwendungsgebiete)
  4. Unterstützungsmethoden der App (derzeit unterscheidet HealthOn 17 verschiedene Unterstützungsmethoden)
  5. Qualitäts- und Transparenzprofil (7 Qualitäts- und Transparenzkriterien)
  6. Expertenview
    • Studien: Liegen Studiendaten vor zur Evaluation der App? Ja/Nein. Welche Informationen gibt es zu Studiendesign & Ergebnissen
    • Leitlinienkonform: Entsprechen methodischer Unterstützungsansatz und/oder referenzierte Quellen den medizinischen Leitlinien der Fachgesellschaften: Ja/Nein
    • Usability Tests: Wurde die App im Vorfeld mit der Nutzerzielgruppe getestet? Wie wurde die App von den Nutzern mit validierten Testinstrumenten (SUS) beurteilt?
    • Erstattung: Wird die App im Rahmen von Pilotprojekten evaluiert/erstattet? Wenn ja, von welchen Kassen, in welchem Umfang?
    • Empfehlung: Wird die App von einer medizinischen Fachgesellschaft und/oder einer Patientenorganisation bzw. einer Selbsthilfgruppe empfohlen?
  7. App-Metriken: Versions-Nr., Aktualisierungsdatum, Downloads, Bewertung, Anzahl der Bewertungen, Nutzerbeliebtheit

Die Testberichte sind filterbar nach:

  • Anwendungsgebieten (n=21)
  • Unterstützungsfunktionen (n=17)
  • Qualitäts- und Transparenzkriterien (n=7)
  • Zulassungsstatus: CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt (ja/nein)
  • Risikoklassen (n=4)

Die Testberichte sind sortierbar nach:

  • Nutzerbeliebtheit der Apps
  • Downloads der Apps

Die Testberichte sind im geschlossenen Bereich der HealthOn-Website zugänglich jeweils in der sog. Expertenview. So können individuelle Fragestellungen durch Anwendung der verschiedenen Filter- und Sortierfunktionen bearbeitet werden.

Nutzungsgebühr

Für den Zugang zum Ergebnisbericht und die Abbildungen sowie für die Nutzung der HealthOn-Experten-View für alle Pharma-Apps des Screenings 12/2016 wird eine Nutzungsgebühr fällig.
Die Nutzung der Expertenview ist zeitlich begrenzt auf 6 Monate und verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, falls die View nicht einen Monat vor Ablauf der 6 Monatsfrist gekündigt wird.
Nach schriftlicher Beauftragung erhält der Auftraggeber die Zugangsdaten zum geschlossenen Bereich.
Vertragspartner für den Erwerb des Ergebnisreports ist sanawork Gesundheitskommunikation, Freiburg.

Hinweis: Die Weitergabe der Daten an Dritte sowie die Nutzung der Daten in der Verbraucher- bzw. Patientenkommunikation bedarf der vorherigen Zustimmung von HealthOn.

Methodik der Marktanalyse

  • Stichwortsuche in Google Play mit den Namen aller forschenden Pharmaunternehmen (vfa Mitglieder n= 36) und aller Generika-Unternehmen (Progenerika Mitglieder n=15). Gesucht wurde dabei der Firmennamen, nicht die Firmierung.
  • In den Trefferlisten wurden alle deutschsprachigen, kostenlosen Apps der Unternehmen für Verbraucher bzw. Patienten identifiziert.
  • Pharma-Apps, die in früheren Analysen (z. B. Pollen-, Krebs-Apps) bereits getestet wurden, wurden in der aktuellen Marktanaylse ebenfalls berücksichtigt. Außerdem wurde mit den Namen dieser Pharmaunternehmen eine erneute Stichwortsuche durchgeführt, um weitere Pharma-Apps zu identifizieren.
  • Alle Apps ohne Zugangsbeschränkung wurden im Rahmen der Marktanalyse untersucht.
  • Drei Apps konnten aufgrund technischer Probleme im Testzeitraum Nov./Dez. 2016 nicht getestet werden.

Prüfprozess

Zur Analyse wurden die Apps heruntergeladen und einer Einzelprüfung unterzogen. Testgeräte: Samsung Galaxy S5 und Samsung Galaxy S3. Die Prüfung der App führte ein Expertenteam durch, das sowohl über medizinsiche als auch technische Expertise verfügt. Testdetails: s. HealthOn Testformular für App-Anbieter.

Inhaltliche Prüfung:

  • Anwendungsgebiete, die die App abdeckt (s.o.)
  • Unterstützungsansätze, die die App bietet (s.o.)
  • Fundiertheit, Verständlichkeit, Aktualität der gesundheitsbezogenen Informationen. Grundlage der Testkriterien des HealthOn Ehrenkodex sind etablierte Standards (DISCERN-Instrument, HON-Code).
    Überprüft wurden die Angaben der Hersteller zur Prüfung der Sachverständigkeit (Autor, Quellen), Transparenz (Impressum, Kontakt), Unabhängigkeit (Finanzierung, Werbepolitik), Sicherheit (Datenschutzerklärung)

Technische Prüfung (Datensicherheit, Funktionsprüfung):

  • Unterstützungsfunktionen der App (Tagebuch, Erinnerung, Teilen von Daten etc.), Identifizierung von Fehlfunktionen
  • Identifizierung von Schwächen in der Anwenderfreundlichkeit (Schriftgröße, Kontrast, Lesbarkeit, Menüführung).
  • Überprüfung der Datenschutzangaben: Datenerhebung, -speicherung, -verschlüsselung, -nutzung.
  • Überprüfung der Notwendigkeit der Berechtigungen. Anhand des vom Anwender genutzten Unterstützungsumfangs der Apps wird eingeschätzt, ob die Apps mehr Berechtigungen einholen, als erforderlich

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